Regierungsversagen auf ganzer Linie beim Fracking

 

Zum endgültigen Scheitern einer Fracking-Gesetzgebung erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Martin Schwanholz: "Die schwarz-gelbe Bundesregierung ist nach dreijährigem Hin und Her mit einem der intensivsten und emotional diskutiertesten Umwelt- und Energiethema endgültig gescheitert. Damit verweigern sich CDU, CSU und FDP einer bundeseinheitlichen Regelung. Das ist Regierungsversagen auf ganzer Linie."

Dieses ist auch eine erneute Niederlage für Umweltminister Dr. Peter Altmaier auf dem Weg einer folgenlosen Ankündigungspolitik. Ein weiterer Punkt seines im letztem Jahr postulierten 10-Punkte-Programms muss mit einem Minus versehen werden. Das Scheitern beim Fracking reiht sich ein in das Scheitern beim Emissionshandel, bei den Erneuerbaren Energien und der Alibi-Lösung beim "Club der Energiewendestaaten".
Mit diesem Regierungsversagen gibt es keine bundeseinheitliche Regelung, die Klärung für den Umgang mit Fracking-Maßnahmen bringt. Kommunen und Länder werden mit ihrer Sorge um den Schutz von Mensch und Umwelt allein gelassen. Auch industriepolitisch fügt Schwarz-Gelb dem Standort Deutschland Schaden zu. Wer dem Bedürfnis der Bevölkerung nach Transparenz- und Beteiligungsrechten keine Rechnung trägt, wird Ablehnung von industriepolitischen Projekten ernten. Diese Lehre konnte man schon aus der Debatte um die CCS-Gesetze ziehen. Schwarz-Gelb hat nichts gelernt und musste deshalb scheitern.

 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Spamschutz

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.